Sascha Pallenberg übers Geld verdienen mit Blogs

Saschas Pallenbergs erster Blog über Eee PC News, startete als ein Mann Projekt in 2007 und war so erfolgreich, das Sascha schnell davon leben und weitere Mitarbeiter beäftigen konnte. Heute gibt der Blogger an, eine Fünfstellige Summe jeden Monat mit netbooknews.com zu verdienen und teilt seine Erfahrungen mit Philip Banse auf der Republica 2010.

Sascha Pallenberg ist mit Sicherheit nicht der reichste oder bekannteste Blogger Deutschlands, aber es scheint sehr gut zu laufen, was ihn für mich zu einem sehr guten Beispiel dafür macht, das man auch in Deutschland schon lange gutes Geld mit Blogs verdienen kann. Die erfolgreichsten Blogger hierzulande sind allerdings in der Regel nicht die (Robert Basics & Co) die darüber bloggen wieviel Geld sie verdienen, sondern diejenigen sie es einfach tun, einen guten Job machen und es dabei belassen.

Da ich aus dem Suchmaschinenmarketing komme habe ich schon damals bei Saschas ersten Projekt eeepcnews.de ein wenig geschmunzelt weil sein Content meiner Meinung nach unvorteilhaft strukturiert war und er so eine menge Google-Traffic und die damit verbundenen Einnahmen auf dem Tisch liegen lässt. Sein Blog hatte auch nicht das schönste Design und generell geht man in meiner Branche viel zu leichtfertig davon aus das man in Deutschland als ein Mann Blogger wenig erreichen kann, weil die Blogs die ihre Zahlen veröffentlichen und mit denen sich alle Vergleichen in der Regel nicht viel verdienen.

Durch den wachsende Erfolg von Sascha und andere Blogger habe ich über die letzten Jahre auch verstanden das es als Blogger nicht darauf ankommt den perfekt durchdachten Internet Auftritt zu haben und seine Zeit darauf zu verwenden Konversionsraten um Prozentpunkte zu erhöhn, um jeden Cent aus der letzten Ecke zu quetschen. Als Blogger kommt es darauf an Passion für das zu haben was man tut, sich ganz dem Thema zu ergeben und für seine Leser zu arbeiten. Wer in erster Linie für sein Bankkonto bloggt und keine persönliche Beziehung zu seinen Lesern aufbaut wird in den seltensten Fällen damit erfolgreich sein.

Author:

Arbeitet seit 2006 im Bereich Internet Marketing, Webdesign und Development. Insbesondere mit dem Fokus auf die Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen und Soziale Netzwerke.

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Beitrag
  1. Tobias (Scout4.me) 640 days alt

    Content “unvorteilhaft strukturiert” klingt immer so nach “es gibt eine genaue Webseiten-Struktur, an die man sich halten muss.” Ich habe in vielen meiner Projekte bisher festgestellt, dass diese teilweise exterm gut Ranken, und nicht nach den gängigen SEO-Richtlinien strukturiert sind, die man in den SEO-Fachblogs so liest.

  2. Alex Sczakiel 640 days alt

    Es gibt natürlich nicht nur genau eine Art und Weise seine Webseite zu strukturieren. Es gibt lediglich eine Art die Google bevorzugt und wer bei Google gut dabei sein möchte, dem hilft es sich daran zu halten. Abgesehen davon war der Kommentar zu eeepcnews.de nicht nur auf SEO bezogen.

    Ich war selbst damals sehr an dem eee PC und anderen neuen Netbooks interessiert. Obwohl Saschas Seite die Top-Adresse zum Thema war, bot sie im Grunde kaum mehr Möglichkeiten als das jedes Standard WordPress Blogs, was meiner Meinung nach, auch aus Usability Gründen, nicht gut funktioniert um so viele Inhalte zu ordnen. Beispielsweise hätte dem Blog auch eine umfassende Netbook Übersicht, von allen herstellern, gut gestanden, nach verschiedenen Kriterien sortierbar, um den Nutzern einen großen Mehrwert zu liefern. Abgesehen davon wäre es eine Möglichkeit mehr Netbooks über Affiliates zu verkaufen. Netbooknews.de hat sowas beispielsweise das bis heute nicht.

    Trotzdem stelle ich Sascha ja als positives Beispiel vor, vielleicht gerade weil er mehr Energie in seine Inhalte steckt als ins Marketing und die Verpackung. Da ich aus dem Internet Marketing komme hab ich natürlich eine etwas andere Sichtweise auf solche Projekte. Die Tatsache das man immer, alles optimieren kann, bedeutet ja nicht, das eine Webseite nicht vorher schon erfolgreich war.

Was sagst Du dazu ?
*erforderlich